Der Kulturverein e. V.
Regelmäßige Veranstaltungen in der Zachersmühle:
Winter
––Tanzkurse: Tango argentino, Salsa, Swing und Lindy Hop
––Rosenmontagsparty mit hausgemachten Bühnensalat vom
-- Zachers-Chaos-Ensemble und dem Bembl
––Kulikult-Reihe = Kulinarisch Kulturell = Essen und Musik
––Candle-Nights mit Kleinkunstprogramm bei freiem Eintritt

Sommer
––Tanzfeste
––Open Air Kino
––Lichterfest
––Markt der Sinne
––Kindertheater
Austellungen
Mai / Juni Sinnliche Erfahrung im Fluß der Zeit
Sylvia Mehlbeer
Das Wunderbare und Einzigartige verbirgt sich hinter den Dingen!
Es wartet darauf sich zu offenbaren in neuer Form.
Sylvia Mehlbeer benutzt Materialien, die zu banal um bestaunt zu werden und möchte sie vor dem Vergessen bewahren. Gegenüber der Flüchtigkeit und Vergänglichkeit steht das Staunen über den Reichtum der Schöpfung.
Das Material wird aus seiner Selbstverständlichkeit enthoben, verliert seinen ursprünglichen Wert und der Betrachter ist gefordert seine alltägliche Denk-u. Sichtweise zu ändern.
Es wird durch Transformation etwas Neues, Sinnbild für Vielfältigkeit und Wandel.
D.h. der Betrachter ist angehalten seine Wahrnehmung zu öffnen für die in allen Dingen zugrundeliegende Strömung der Energie.
Mit allen Sinnen der Wirklichkeit begegnen, Inspirationen im Hier und Jetzt zu finden, ist der Antrieb der Arbeiten von Sylvia Mehlbeer.
Juli / August Ausstellung der Mal- und Tanzwerkstatt
Schwarz-weiß Fotografien „Blickwinkel“

Die Malgruppe, unter der Leitung von Frau Barbara Baumung besteht seit nunmehr 13 Jahren und hat derzeit 11 Teilnehmer die sich wöchentlich treffen. Bisher entstanden vorwiegend Acryl- und Aquarellbilder. Für diese neue Ausstellung haben sich die Künstler mit einem für sie ganz neuen Thema, der Fotografie, beschäftigt. Die Aufgabenstellung war, das was einem wichtig ist, was man schön findet, was einem wert ist fotografiert zu werden, soll eingefangen werden. Einzige Vorgaben waren, die Festlegung auf schwarz-weiß Fotografien im Querformat. Formen, Gegenstände und Personen werden dadurch in den Fokus, in den Blickwinkel gerückt.
33 ausgewählte Bilder geben einen kleinen Einblick in die breit gefächerten Themen.
Festgehalten wurden Stimmungen Momente, Beständiges und persönliche Augenblicke, eingefangen mit einer Leichtigkeit, einem unbefangenen Blick. Gegenstände, Flächen, Winkel die sonst eher unbeachtet bleiben, kommen einem vor als wären sie für uns, den Betrachter, ins rechte Licht gerückt worden.

September / Oktober Mosaike von Barbara Baumung
Wir alle kennen Mosaik als Kunstform und die meisten von uns assoziieren damit große Wand- und Bodenmosaike, jedoch beinhaltet die Mosaik-
kunst weit mehr... Die Idee, verschiedene Teile und Materialien, Fliesen, Spiegel, Glas usw. zu horten, sie zu zerbrechen und wieder zusammenzusetzen, hat etwas Besonderes (Bizarres), ja Irrationales. Genau das ist es, was fasziniert, aus zerbrochenem Material, die ihre ursprüngliche Herkunft nur erahnen lassen, in etwas Außergewöhnliches, in ein neues Ganzes zu verwandeln.
Barbara Baumung setzt sich seit acht Jahren mit dem Thema Mosaik auseinander. Es entstanden Bilder, Skulpturen, Installationen, Schalen und Kugeln. Eine Auswahl der Arbeiten wurde für diese Ausstellung zusammengestellt.
November / Dezember „Patches / Flecken, Flicken“    
Acryl auf Leinwand von Monika Ehret


Die Bilder sind „Flickwerke“ in zweierlei Hinsicht: Sie sind genau hinein geflickt in die durch den Raum
definierten Gegebenheiten und jedes Bild an sich setzt sich aus vielen kleinen Einzelbildern zusammen.
Die Motive der einzelnen kleinen „Flicken“ sind bunt zusammengewürfelt. Sommer, Sonne, Pflanzen,
Essen und Trinken tauchen auf, aber auch andere Alltagsgegenstände und Eindrücke folgen Strukturen
und rätselhaften Motiven, bei denen jeder seine ganz eigene Interpretation finden kann.

Für mich sind die Patches eine Auseinandersetzung mit den in meiner Umgebung wahrgenommenen
Eindrücken, die in Wechselwirkung treten mit meinen eigenen Ideen. Es entsteht eine Kommunikation
durch Wiedergabe und Neugestaltung, Reduktion oder Hinzufügen von Elementen. Dadurch entwickelt
sich eine Symbolsprache, die Gedanken abbildet, die auf nichts Konkretes ausgerichtet sind – die von
einem Bild zum nächsten springen, manchmal verweilen, Umwege machen und Unerwartetes hervorbringen,
fernab planender Logik.